Fortzetzung -5- Seite
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„Das ist für uns beide, friss du dich satt, den Rest esse ich“ meinte er und fing an sein Fell sauber zu putzen. „Wieso frisst du eigentlich so wenig für deine Größe? Du musst doch schon verhungert sein“ fragte sie ganz erstaunt und fing an Teile von der Ratte zu fressen. Ratten hatten einen komischen Geschmack aber es war besser als nichts. Arko lachte laut und herzhaft „Na meinst du wenn ich dir was zu fressen bringe würde ich mir selbst nichts jagen? Erst jage ich mir was und fresse und dann jage ich dir etwas und bringe es dir.

 

“ Ein breites Grinsen machte sich auf seinem Gesicht breit. Für Snow war es einleuchtend, da hätte sie auch selbst drauf kommen können.Sie schaffte die ganze Ratte wirklich nicht und überlies Arko den Rest, der ihn gierig verschlang. Danach tranken sie beide noch etwas und dann sollte die Reise weiter gehen. Als Arko sie im Nacken packte, quietschte sie leicht auf. Sie war im Nacken wirklich schon Wund vom ganzen tragen, aber da musste sie jetzt durch und das wusste sie.

 

 

Arko schaute besorgt drein, doch solange sie nichts sagte würde es schon nichts schlimmes sein und so lief er los. Sie biss alle Zähne zusammen, der Nacken schmerzte und sie hoffte bei jedem Sprung den er tat dass es der letzte dieser Reise wäre. Arko schien es zu merken das sie schmerzen hatte, lief deswegen, nicht sanfter als zuvor, sondern noch um einiges schneller um sich zu beeilen. Aber auch sie merkte das er immer müder wurde und das der Weg den er mit ihr lief doppelt so lange dauerte als die Nacht als er alleine unterwegs war.

 

Beide zehrten an ihren Kräften, Snow um die Schmerzen auszuhalten und Arko um die Kraft zu haben weiter zu laufen. Nach einer langen Zeit wurde Arko langsamer und stoppte. Vorsichtig legte er sie ab, auf wunderschönes grünes Gras. Die ersten Blutstropfen waren in ihrem Nacken zu sehen und Arko leckte ihr den Nacken um die Anspannung und um die Blutung zu stoppen. „Es tut mir leid wegen deinem Nacken, das wollte ich nicht“ sprach er und man merkte es ihm an das es ihm wirklich sehr leid tat.

 

 

„Ich habe dir zu danken das du mir hilfst ein neues zu hause zu finden, oder besser gesagt überhaupt ein zu hause zu finden und da kann ich das schon verschmerzen“ sagte sie, verzog aber unbewusst das Gesicht als er wieder mit der Zunge über ihren Nacken ging. Sie waren in einer hellen Gegend angekommen, es sah freundlich und sauber aus auch die Luft war hier viel besser. „Komm, lass uns zur Tür gehen“ sagte Arko und setze sich in Bewegung, schwerfällig und nicht mehr leichtfüßig ging er vor ran.

 

 

Sie folgte ihm so schnell sie konnte. Vor der Tür angekommen fing er an ganz laut zu Miauen, er rief regelrecht die Menschen das sie vor die Tür traten, schnell sagte er noch „Wenn die Menschen rauskommen, werde ich mich verstecken, für mich wäre es nichts unter Menschen zu leben, dazu lebe ich schon zu lange auf der Strasse. Ich werde ein Auge auf dieses Haus und auf Dich haben, werde regelmäßig schauen ob es dir gut geht. Ich mag dich kleine Snow, ich hoffe ich muss nicht noch einmal ein neues zu hause für dich finden und ich hoffe dir wird es hier gut ergehen.“

 

 

Bevor sie etwas sagen konnte Miaute er wieder aus voller Kehle.
Schritte waren im Haus zu hören und Arko verschwand in einem Busch. Und so stand sie da, wusste nicht ob sie nun hinterherlaufen sollte oder warten sollte ob die Tür aufgeht, aber sie hoffte auf das Gute und so starrte sie erwartungsvoll die Tür an. Sie sah von oben bis unten dreckig aus, in ihrem Nacken mischte sich nasses dreckiges Fell mit Blut, ihre roten Augen schienen zu leuchten vor Erwartung und ihr rosa Näschen schien es den Augen gleich zu tun.

 

 

Als sich die Tür öffnete stand ein kleines Menschenkind neugierig da und suchte die Gegend mit den Augen nach einer Katze ab, als er die Tür schon wieder schließen wollte entdeckte er Snow. Ein strahlen und eine Freundlichkeit ging von ihm aus. Er freute sich so sehr als er sie sah, so was hatte sie noch nie erlebt und war überwältigt. Er schrie etwas und griff gleichzeitig nach ihr, als er sie genau sah, fing sie an Angst zu haben. Was ist wenn er sie jetzt doch nicht mochte, weil er ihre roten Augen sah? 

 

 

Und sie war ja auch ganz dreckig, wer mochte schon dreckige, stinkende Tiere? Was ist wenn er die Wunde im Nacken sieht? Doch ihre Angst war unbegründet, als der große Mensch auftauchte zeigte er die gleiche Reaktion wie der kleine Mensch und ab diesem Augenblick wusste sie das sie hier ihr neues zu hause gefunden hatte und das ihr hier nur liebe wieder fahren würde. Arko saß so lange im Busch und beobachtete alles bis die Tür ins Schloss viel, erst dann beschloss er sich ein Nachtlager in der Gegend zu suchen und wollte am nächsten Tag zu seinem eigenem zu hause zurück.

 

*plop*

 

 

Nun, wir wollen sie nun alleine lassen. Die Zeit wird zeigen das es Snow wirklich gut in ihrem neuen zuhause geht, sie hatte dort einen Spielgefährten und der Junge wird sich gut um sie kümmert. Auch ihr Wunden werden schnell verheilen. Ab und an wird sie noch an ihre Mutter zurück denken aber dann wird jemand dort sein der sie ablenkt und der sie liebt.
Arko wird in Zukunft wie versprochen oft in der Gegend sein und er wird auch oft durch das Fenster schauen und nach dem rechten sehen, ab und an wird er noch eine Maus für Snow auf die Fensterbank  legen, zum wunder der Menschen.   

 

Ende




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