Die Katze und das Frettchen
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Eine Geschichte über die Freundschaft eines Frettchen mit einer Katze !

 

 

   

 

 

Lieber Leser ich möchte Euch etwas zeigen, einen Ort an dem... nein wartet, seht es selbst und setzt Euch auf meinen Rücken und haltet Euch gut fest. Ich werde Euch dorthin fliegen und wir werden stiller, nicht gesehener Beobachter spielen.
Ihr braucht keine Angst haben, egal was sich ereignen wird wir werden nicht sichtbar sein und somit alles in ruhe beobachten können. Kommt wir wollen los fliegen und keine Zeit verschwenden.

*plop*

 

 

 

Ein Windzug lies sie aus ihrem schlaf erwachen. Sie schaute sich um, wieso war es so dunkel? Wo war sie? Wieso war es so kalt? Unbehagen machte sich bei ihr breit, was war geschehen? „Mama?“ rief sie, doch es kam keine antwort „Mama!“ rief sie noch energischer und lauter, ein Kloß machte sich in ihrem Hals breit und es schien etwas auf ihr kleines Herzchen zu erücken . „MAMA?“ ertönte es wieder aus ihrem Mäulchen und die ersten Tränchen sammelten sich in ihren

 

Augen, leises fiepen wich aus ihrer Kehle. „MAMA!“

 

rief sie wieder, als darauf wieder keine antwort von ihrer Mutter kam, wusste sie das jetzt die Zeit gekommen war, vor der sie immer angst hatte und so schossen ihr die Tränen aus ihren roten Augen und liefen über das samtweiße Fell. Ihre Tränen kullerten auf den kalten, dreckigen, mit Erde bedeckten Betonboden und verwandelten Erde in Schlamm. Was anfangs noch ein kullern war entpuppte sich schnell in einen reißenden Bach voller Schmerz, Sehnsucht und Einsamkeit. 

 

 

Ihr Herzchen schien zu zerspringen beim dem Gedanken daran ihre Mutter, ihre heiß geliebte Mama, nie wieder zu sehen. Ihrem schluchzen entwich gelegentlich der Ruf nach ihrer Mutter und der versuch sie zu riechen, aber nichts. Es roch nur dreckig und fremd, auch konnte sie keine Geräusche hören, außer ihrem eigenen wimmern und weinen. Sie, die hier im Dunkeln lag, war ein wunderschönes kleines weißes Frettchen mit wunderschönen roten Augen, doch dieses war ihr in ihrem kurzen Leben zum Verhängnis geworden. Ihre Geschwister waren braun, silbern oder creme farbend.

Diese hatten es gut, denn sie wurden von liebevollen Menschen  abgeholt. Doch sie wurde immer nur mit komischen Blicken angeschaut, sie würde böse ausschauen, wie eine Ratte sagte man ihr nach. Wenn Menschen zu besuch kamen, bekamen ihre Geschwister immer leckere Sachen von den Menschen, doch sie bekam nie etwas, vor ihr hatten die Menschen angst. Zum Schluss saß sie alleine bei ihrer Mutter, ihre Geschwister waren alle fort. Doch als der Tag kam, an dem sich ihrer Mutter veränderte, wusste sie es war auch für sie die Zeit zu gehen, nur wohin, das wusste sie nicht.  

 

Ihre Mutter fraß mehr als sonst und sie wurde auch runder. Ihr war klar das nun neue Welpen kommen würden, für sie war dort kein Platz mehr. Und so kam der Tag als sie vom Futter müde wurde und einschlief, unbewusst wusste sie was nun kommen würde, es würde eine Veränderung kommen doch wie sie aussah das wusste sie nicht.
Als sie nicht mehr in der Lage war Tränen zu weinen, blieb nur noch das laute schluchzen über. Die rufe nach ihrer Mutter waren versiegt, sie hatte keine kraft mehr und der Hals tat ihr vom schluchzen schon sehr weh.

 

Sie schluckte den Kloß in ihrem Hals herunter und seufzte einmal ganz laut, in der Hoffnung der Schmerz würde mit entweichen, doch das tat er nicht. Was sollte sie nun tun? Die antwort kam schneller als sie dachte, denn als sie ihr einen Pfötchen unbewusst leicht bewegte merkte sie das wenn sie hier länger liegen würde, würde sie erfrieren. Der Boden war durch die Nässe der Tränen noch kälter geworden. Wie lange mag sie hier schon liegen? Fragte sie sich, doch sie konnte keine Antwort finden, sie hatte jegliches Zeit Gefühl verloren.

 

Sie fasste ihren ganzen Mut zusammen und stand wacklig auf, ihre Knochen taten ihr weh und ihr war so grausam kalt. Vorsichtig schweifte ihr Blick umher. Wie konnte eine Welt so dunkel sein? Noch bevor sie sich das zu ende fragen konnte erblickte sie einen Spalt aus dem Licht hervor kam. In Zeitlupen Geschwindigkeit ging sie auf den Spalt zu, sie wollte so gerne drauf zu rennen, der Dunkelheit und Kälte entrinnen. Doch ihre Knochen waren dazu nicht in der Lage und auch ihre Muskeln waren von der vielen Kälte in Mitleidenschaft gezogen worden.

 

 

Von der Angst das dort noch etwas schlimmeres als hier auf sie lauern konnte, einmal ganz abgesehenen. Und so setze sie vorsichtig eine Pfote vor die nächste. Als sie den Spalt erreicht hatte, realisierte sie das sie sich scheinbar in einer Art riesen -Karton befand. „komisch, das es so was großes gibt wo ganze Frettchen nicht nur reinpassen sondern sich auch noch richtig bewegen können“ dachte sie. Behutsam schob sie ihr Rosa Näschen durch den Spalt, sie wollte wissen was es da draußen gab. Doch was sah sie, sie erschrak und wich zurück, vielleicht sollte sie doch lieber in diesem Karton bleiben.

Dort draußen war ein langer Gang und er war so riesig, so was hatte sie noch nie gesehen. In dem Gang waren ganz viele weitere Kartons, hoch gestapelt und es war so unordentlich, auch war es dreckig und so voller Müll. An der Decke leuchteten mehrere Lampen, aber sie leuchteten nicht richtig sondern schienen nur zu glimmen, denn richtig Hell war es dort draußen nicht. Die Geräusche dort draußen waren ihr so fremd und der komische Geruch war noch viel intensiver als hier drinnen. Was sollte sie tun? Hier drinnen bleiben und erfrieren oder sich dort nach draußen wagen auf die Gefahr hin das irgendein Monster sie fing?

Sie beschloss einen weiteren Blick zu wagen, ihr ganzer Körper war am zittern, es war so unendlich kalt. Als sich ihr Näschen wieder durch den schlitz schob und ihre roten Augen die Umgebung absuchten entdeckte sie gleich vor ihrem Karton ein Stück Stoff. Sie überlegte nicht lange und schnappte es mit ihren spitzen Zähnchen und zog es in den Karton. Es schmeckte eklig und es roch noch viel ekliger und es war auch ganz feucht. Sie hatte große Mühe es rein zu ziehen, der Schlitz war recht klein für den großen Stofffetzen und sie rutschte des Öfteren auf den feuchten erdigen Betonboden aus. 

 

Doch sie schaffte es, in der einen Ecke des Kartons legte sie sich den Stofffetzen zurecht und legte sich drauf. Gut es war nicht die Welt was sie hier nun hatte, aber es war tausend- mal besser als der harte Boden. Mit der Zeit würde sie sich schon an den beißenden Geruch gewöhnen, dachte sie. So lag sie dort, eine kleine Albino Dame, auf einem dreckigen Stück Stoff in einem Karton, zusammengekauert und fröstelnd. Es war alles ein bisschen viel für sie und so schloss sie die Augen, als sie so da lag entwich ihr leise ein wimmern und der Gedanke an ihre Mutter und die Sehnsucht kamen wieder auf.

 

  



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